Am 1. Februar 2026 fand der Abschluss der diesjährigen Prädatorenwoche der Hegegemeinschaft statt. In diesem Rahmen richtete Dr. Frederik Schmidt, Leiter der Hegegemeinschaft 1, das Wort an die anwesenden Mitglieder.
In seiner Ansprache bedankte sich Dr. Schmidt herzlich bei allen beteiligten Jägerinnen und Jägern sowie bei den Revieren der Hegegemeinschaft für die in diesem Jahr erbrachte Prädatorenstrecke. Dieses Engagement sei ein wichtiger Baustein verantwortungsvoller Hegearbeit und ein aktiver Beitrag zum Arten- und Naturschutz.
Symbolisch wurden im Rahmen der Veranstaltung einige Füchse sowie ein Marder auf die Strecke gelegt und anschließend verblasen. Die Strecke unterstrich eindrucksvoll die praktische Umsetzung der gemeinsamen Anstrengungen während der Prädatorenwoche.
Besonders hob Dr. Schmidt in seiner Rede die große Bedeutung der Prädatorenbejagung hervor. Gerade der Schutz von Bodenbrütern wie Kiebitz, Feldhase und Rebhuhn sei ohne eine konsequente Bejagung invasiver und überhandnehmender Prädatoren kaum möglich. Dies gelte insbesondere im Landkreis Böblingen, wo diese Arten vielerorts stark unter Druck stehen.
Der Abschluss der Prädatorenwoche machte deutlich: Erfolgreicher Artenschutz lebt vom gemeinsamen Handeln, von Engagement in den Revieren und von einem klaren Bekenntnis zur waidgerechten Jagd.





