Wildfleisch-Spende erreicht Sindelfinger Tafel

Die Versorgung der Tafeln in Deutschland wird durch die Coronavirus-Krise immer schwieriger. Hamsterkäufe der Bürger haben dazu geführt, dass in den Tafeln immer weniger Lebensmittel für die Verteilung an Bedürftige zur Verfügung stehen. Um in dieser schwierigen Situation Engpässe zu reduzieren, hat die Kreisjägervereinigung Böblingen e.V. nun Wurst und Rauchfleisch an die Sindelfinger Tafel gespendet.

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„Wir mussten unsere Jahreshauptversammlung, die für Ende März angesetzt war, leider auch aufgrund der bekannten Umstände kurzfristig absagen. Um das für die Jahreshauptversammlung vorgesehene Wildfleisch dennoch nutzen zu können, haben wir uns entschieden, das Fleisch für die Tafel als Dosenwurst und Rauchfleisch verarbeiten zu lassen“, so Kreisjägermeister Claus G. Kissel zu der Spende an die Sindelfinger Tafel. Am 20. April, konnte Thomas Ehret, Leiter des „Martinslädle“, die 250 Dosen Wildfleisch und 50 Packungen Rauchfleisch von Uwe Kühne, Schatzmeister der Kreisjäger-vereinigung Böblingen e.V., in Empfang nehmen. Auf diese Weise können bedürftige Personen mit hochwertigen Lebensmitteln versorgt werden. Die Spende läutet zugleich auch den baldigen Start eines neuen Vermarktungs-konzeptes für Wildbret ein. Auf diese Weise sollen ab Herbst der Bevölkerung im Landkreis Böblingen regionale Wildprodukte angeboten werden.